Der Verband
Der Freie Deutsche Autorenverband e. V.
Schutzverband deutscher Schriftsteller
Der Freie Deutsche Autorenverband ist der Verband der freien, deutschsprachigen Autoren (Schriftsteller, Texter, Kritiker, Librettisten sowie sonstige publizierende Kulturschaffende) und Autorenerben gleich welcher Staatsangehörigkeit. Der FDA, wie er kurz genannt wird, steht für die Freiheit in der Ordnung. Freiheit ist nicht ohne Ordnung, Ordnung nicht ohne Freiheit möglich.
„Wir treten ein für die freie Entfaltung des Schriftstellers, frei von politischer Bevormundung, frei auch in seiner schöpferischen Arbeit, frei von materieller Not“, so der Präsident des FDA, Hubertus Prinz zu Löwenstein, am 13. Dezember 1973.
Der FDA ist nicht gebunden an Weltanschauungs-, Wirtschafts-, Gewerkschafts- und Finanzgruppen, Parteien oder Regierungen und agiert somit politisch und wirtschaftlich unabhängig. Er organisiert sich in Landesverbänden, welche eigenständige Vereine mit Bezug zum Bundesverband bilden.
Der hohe Wert, den der FDA und seine Mitglieder auf ihre Unabhängigkeit legen, bildet die Grundlage ihrer Existenz. Als sich 1972 die ursprünglich einheitliche Berufsvertretung, der Verband der Schriftsteller, auflöste − weil ein Teil der Mitglieder lieber in die Gewerkschaft IG Druck und Papier eintreten wollte, entschieden sich die übrigen, die ihre Unabhängigkeit bewahren wollten, am 23. Februar 1973 den Verband neu zu gründen. Dabei wurde dem FDA das Recht zugesprochen, den traditionsreichen Namen „Schutzverband deutscher Schriftsteller“ im Untertitel weiterzuführen, was durch ein Gerichtsurteil bestätigt wurde. Als solcher arbeitet der Freie Deutsche Autorenverband (FDA) überparteilich für die geistige Einheit Europas in der kulturellen Vielfalt seiner Regionen und wendet sich gegen jede Art des Extremismus von rechts oder links sowie der Intoleranz gegenüber Religion, Herkunft oder Geschlecht.
Der FDA ist Gründungsmitglied in den deutschen Dachorganisationen für Kultur, Deutscher Kulturrat e.V., Deutsche Literaturkonferenz und Deutscher Literaturfonds. Dadurch hat er auf allen Ebenen der Politik ein Mitspracherecht und wichtige Einwirkungsmöglichkeiten, wo es um die Weichenstellung in kulturellen Angelegenheiten geht.
Folgende Präsidenten bzw. Präsidentinnen standen dem FDA seit seiner Gründung vor:
Hubertus Prinz zu Löwenstein (1973–1984)Nikolaus Lobkowicz (1985–1991)Angela Baronin von Brentano (1991–1993)Werner Ross (1993–1996)Hans Klein (1996)Klaus Jentsch (1997–2002)Ilse Nagelschmidt (2002–2018)Uwe Kullnick (2018–2019)Oliver Guntner (2019–2023)Franz Westner seit 2023
Der Freie Deutsche Autorenverband, Landesverband Mitte e. V.
Schutzverband deutscher Schriftsteller
Der Freie Deutsche Autorenverband, Landesverband Mitte, ging 2024 aus dem früheren Landesverband Thüringen hervor. Sein Einzugsgebiet umfasst die mitteldeutschen Bundesländer Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Sein Satzungszweck ist die Förderung und Pflege der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und des literarischen Lebens und die allgemeine Stärkung des Bewusstseins für den Wert geistiger Freiheit und die Bedeutung der Literatur für diese. Dabei verfolgt der Verband einzig gemeinnützige Zwecke und ist diesbzgl. auch anerkannt.
Während der FDA auf Bundesebene als Veranstalter auf Buchmessen und Kongressen als Veranstalter agiert, finden auf Landesebene Gespräche, Stammtische, Lesungen und Workshops statt. Mitglieder können hier ihre Vorstellungen einbringen sowie ihre Fragen und Sorgen diskutieren. Auch Anthologien und eigene Zeitschriften werden herausgegeben. Der FDA LV Mitte fokussiert sich hier insbesondere besonders auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie auf bisher noch unbekannte Autoren.